Firmengeschichte

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Vor den Toren der Stadt Kevelaer produziert die Baumschule Helmut Peters und Sohn GbR in gewaltigen Stückzahlen qualitativ hochwertige Bodendecker (vor allem für die Friedhofsgärtner) und Großsträucher (für die Profis im Landschaftsbau). Doch die Stückzahlen von rund zweieinhalb Millionen Bodendeckern und etwa 50000 Großsträuchern, die hier pro Jahr produziert und verkauft werden, sind es bei weitem nicht allein, die das Familienunternehmen (seit 1978) als Vorzeige-Betrieb der Marienstadt qualifizieren.

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Inzwischen verdanken bereits rund 100 ehemalige Auszubildende der Baumschule Peters eine solide Vorbereitung auf ein erfolgreiches Berufsleben. Dass das Familienunternehmen aber heute mit nur etwa 20 Mitarbeitern auf einer eigenen Fläche von 10 Hektar und weiteren 21.000 Quadratmetern im Hochglasanbau sowie zusätzlichen 5000 Quadratmetern auf Pachtflächen unter Glas einen Jahresumsatz von etwa 2,5 Millionen Euro erwirtschaftet, resultiert einzig und allein aus der in Eigenregie gewählten Priorität, ökologisch nachhaltig und gleichzeitig ökonomisch effektiv zu produzieren. Die ökologisch zukunftsorientierte Pflanzenproduktion wird zum Beispiel dadurch garantiert, dass bei Peters natürliche Nützlinge statt der „chemischen Keule“ im Pflanzenschutz eingesetzt werden. Ferner stellt ein geschlossenes Bewässerungssystem sicher, dass beispielsweise kein Dünger ins Grundwasser gelangen kann. Fast beiläufig erwähnt der Senior, Helmut Peters, dass obendrein auf einer rund 4000 Quadratmeter großen und 1,5 Meter tiefen Anlage mit Hilfe von Wärmepumpen die Heizungen von Wohn- und Betriebsgebäuden umweltfreundlich gespeist werden.

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Ergänzend verweist der Junior, Michael Peters, noch auf die moderne, fast ausschließlich von Computern gesteuerte Technik in den Gewächshäusern, ohne die eine so gewaltige Produktion hochwertiger Pflanzen mit einem Team von gerade einmal 20 Mitarbeitern gar nicht zu bewältigen wäre. Auch für die reibungslose Logistik ist das Unternehmen bestens aufgestellt. So stellen beispielsweise im Freiland Betonwege mit einer Gesamtlänge von 3,4 Kilometern sicher, dass zigtausende Pflanzen – insbesondere die vom Landschaftsbau stark gefragten Großsträucher – mit Fahrzeugen bewegt werden können. Ein Privatverkauf ist bei Peters nicht
möglich. Die Baumschule ist vielmehr auf den Verkauf in großen Stückzahlen ausgerichtet. Während die Bodendecker vor allem über den Blumengroßmarkt Köln an die Friedhofsgärtner verkauft werden, setzt das Familienunternehmen bei der Vermarktung seiner Produkte seit 2006 noch auf ein zweites Standbein. Über Landgard werden vor allem die Abholmärkte mit hochwertiger Ware bedient. So gibt es beispielsweise selbst im fernen Wien bereits Stammkunden, die ihre Großsträucher am liebsten vom Niederrhein (sprich Peters) erwerben. Unter dem Strich bleibt die Feststellung, dass Kevelaer stolz darauf sein kann, ein so erfolgreich–ökonomisch wie ökologisch – wirtschaftendes Unternehmen wie die Baumschule Peters und Sohn in seinen Stadtmauern zu wissen.

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